Packrafttouren 2026
Hier teile ich spannende Abenteuer und nachhaltige Reisen mit Packraft und Faltrad.
Tschechien mit leichten Wildwasser
Packrafttour Eger

Paddeltour durch Hessen
Packrafttour Fulda

Von Konstanz nach Basel
Bikeraftingtour Hochrhein

Reiseberichte von vergangenen Packrafttouren
Hier geht es um Touren, die ich bereits in den letzten Jahren erlebt habe.
2025
Moldau und Elbe

2025
Mittelrhein

2024
Weser

2024
Elbe

2026 Packrafttour Eger

Planungsunterlagen zur Reisevorbereitung:
Kurzbeschreibung:
- Packrafttour in kleiner Gruppe
- Planung circa 20km paddeln pro Tag
- Übernachtung in Zelten
- Selbstverpflegung und Biergartenbesuche
- Anreise/Abreise mit Bus&Bahn
- Tour findet nicht bei Hochwasser oder Niedrigwasser statt
- Schwimmweste tragen ist während des Paddelns verpflichtend
Detaillierte Planungsunterlagen:
Anreise:
- Zugverbindung
- ab Mannheim möglich mit zwei Umstiegen in Frankfurt und Nürnberg, Reisedauer ca. 5 Stunden mit ICE
- per Deutschlandticket vier Umstiege und 7 Stunden Reisezeit
- Busverbindung
- Flixbus Direkt ab Frankfurt bis Cheb, täglich ab 09:00 an 15:15
- Fahrtverlauf mit Umtragungen, Einkaufmöglichkeiten und Übernachtungsoptionen:
- Achtung: Bitte informiert euch über die jeweils aktuellen Regelungen
- –> nächste Befahrung geplant eine Woche lang im Juli 2026 ab Cheb
- Befahrung nur, wenn Pegel Cheb im Bereich zwischen 60cm und 190cm ist, Pegel ist einsehbar unter: https://sap.poh.cz/portal/SaP/de/PC/Mereni.aspx?id=1404&oid=1
- Einstieg: Cheb, km230,3 an Eisenbahnbrücke und Bootshaus, ab hier Wanderfluss, oft WW1
- km 227,4 Wehr, Bootsgasse und Umtragung links
- km224,9 Campingplatz Retro kemp Tršnice, bei Rafting Ohře, https://ohre.putzer.cz/
–> auf dieser Website gibt es auch aktuelle Infos zu Wasserstand und Befahrbarkeit - km225,4 links Ein/Ausstieg möglich, kurzer Weg zum Bahnhof
- km210,0 links Wehrumfahrung an Kanal möglich, Achtung dort ist ein 60cm Absatz
- km209,6 Wehr, Umtragung links
- km205,2 Wehr verfallen, befahrbar
- km202,2 links Campingplatz
- km202,1 Wehr, verfallen und befahrbar, alternativ Umtragung links
- km200,1 Wehr, links neue Bootsgasse
- km194,0 Wehr von Sokolov, ggfs. befahrbar
- km193,8 Straßenbrücke, links Bahnhof 100m entfernt
- km191,9 Wehr, verfallen und befahrbar, Umtragung links
- km190,5 rechts, Campingplatz „Kemp Baron“,
- km184,9 Wehr mit Walze, links oder rechts umtragen
- km184,0 links Bahnhof Loket
- km183,0 Wehr, rechts neue Bootsgasse
- km182,5 Wehr, rechts Bootsgasse
- km181,2 links Zeltplatz, https://www.vodacketaboristeloket.cz/en/camp
- km176,1 rechts Gasthaus, https://www.svatosskeskalyubytovani.cz/
- km172,5 rechts evtl. Zelten möglich bei Sportverein????, nachfragen beim dortigen Imbiss
- km170,1 Zwingend links in Kanal einfahren, dann links Bootsgasse nutzen
- km167,6 links Bootshaus Wassersportklub Karlovy Vary mit Zeltplatz, http://www.klubvodaku.cz/
- km167,3 links Straßenbrücke, rechts 300m bis Bahnhof
- km167,0 Wehr links befahrbar oder rechts umtragen, Bootsgasse vermutlich nicht befahrbar
- km161,1 Gasthaus, Zeltplatz und Slalomübungsstrecke Hubertus, https://www.taboristehubertus.cz/
- km155,2 rechts Zeltplatz, direkt bei Bushaltestelle Šemnice, Dubina und lebensmittelhändler Coop in direkter Nähe
- km154,5 Wehr, evtl. links befahrbar oder links umtragen
- km151,2 rechts Zeltplatz und Restaurant http://www.naspici.net/
- km150,5 Sehenswürdigkeit Holzbrücke
- km149,9 Wehr links umtragen
- km146,5 Achtung Stromschnelle an Straßenbrücke
- km143,8 links Bahnhof Vojkovice nad Ohří 400m
- km143,6 links Zeltplatz Vodácké tábořiště Vojkovice, nur 100m bis Bahnhof, http://www.kempvojkovice.cz/
- km141,9 Wehr rechts umtragen über Mühlkanal und Zeltwiese,
- km138,1 Straßenbrücke, rechts 300m bis Bahnhof Stráž nad Ohří
- km135,1 Wehr befahrbar, viele Steine
- km134,2 rechts Bahnhof Stráž nad Ohří-Boč
- km131 Zeltplatz, rechts Bahnhof 100m Perštejn, http://www.taboristeuvcelky.cz/ –> guter Punkt für Tourende
- ab hier Zahmwasser
- km130,4 Wehr, links oder rechts umtragbar
- km125,2 links Restaurant Lodenice, http://www.lodeniceklasterec.cz/
- km124,6 Wehr rechts umtragen
- km124,6 Campingplatz, Herberge und Bootsverleih direkt neben Wehr, https://pujcovna-lestina.cz/ubytovani
- hier Tourende, 3,5km bis zum Bahnhof Klášterec nad Ohří
- Rückreise bei Tourende in Klášterec Nad Ohří
- Zugverbindung/ Busverbindung:
von Perštejn oder Klášterec Nad Ohří mit dem Regionalzug zurück nach Cheb und von dort aus der gleiche Weg wie bei der Hinreise
- Kartenmaterial und Gewässerinfos:
https://www.vodackanavigace.cz/ohre
https://www.flusswandern.at/eger/
2026 Packrafttour Fulda

Planungsunterlagen zur Reisevorbereitung:
Kurzbeschreibung:
- Packrafttour in kleiner Gruppe
- Planung circa 20km paddeln pro Tag
- Übernachtung in Zelten
- Selbstverpflegung und Biergartenbesuche
- Anreise/Abreise mit Bus&Bahn
- Tour findet nicht bei Hochwasser oder Niedrigwasser statt
- Schwimmweste tragen ist während des Paddelns verpflichtend
Detaillierte Planungsunterlagen:
Anreise:
- Zugverbindung
- ab Mannheim per ICE ist Fulda ohne Umstieg innerhalb 2 Stunden erreichbar
- ab Mannheim mit Deutschlandticket ist Fulda innerhalb 3 Stunden erreichbar, 1x Umstieg in Frankfurt
- Mögliche Einstiegspunkte für das Kanu
- Bei Voranmeldung: (km72,3) links, in Fulda an der langen Brücke
- ohne Voranmeldung: Kanuanlegestelle Hemmen (km58,0), Rhönstraße, Fuldabrücke, bis dorthin radeln oder den stündlichen Bus 591 ab Fulda hbf nach Schlitz-Hemmen nutzen
- auch gut geeignet: DKV Kanustation Bad Hersfeld (km13,1) rechts, Voranmeldung erwünscht, https://www.kanuwanderer-badhersfeld.de/seite/637787/camping-dkv-kanu-station.html
–> nächste Befahrung geplant eine Woche lang im August 2026 ab Bad Hersfeld
- Fahrtverlauf mit Umtragungen, Einkaufmöglichkeiten und Übernachtungsoptionen:
- Achtung: Bitte informiert euch über die jeweils aktuellen Regelungen beim DKV und HKV
- Achtung: Abschnitt Bronzell-Lüdermünd (km 77,9-60,3) maximal 70 Boote pro Tag, Voranmeldung erforderlich!
- Achtung: Bis Bad Hersfeld habe ich wenige Übernachtungsmöglichkeiten gefunden.
- Einstieg (km72,3) links, in Fulda an der langen Brücke
- Camping beim Kanu Club Fulda möglich? (km 71,7) rechts
- Wehr Fulda (km71,3) rechts umtragen
- Wehr Gläserzell (km67,8) rechts umtragen oder links in den Mühlenkanal und dort umtragen
- Wehr Kämmerzell (km65,0) links umtragen bis hinter Brücke
- Wehr Lüdermünd (km61) rechts umtragen
- Wehr Hemmen (km58,2) rechts umtragen
- Kanuanlegestelle Hemmen (km58,0) links, guter Einsetzpunkt für die Tour
- Wehr Pfordt (km50,5) rechts umtragen oder überheben
- Wehr Fuldamühle (km48,4) rechts in den Kanal fahren, rechts umtragen
- Wehr Rimbach (km40,2) links umtragen im Mühlkanal
- Wehr Eichhof (km15,6) rechts umtragen
- DKV Kanustation Bad Hersfeld (km13,1) rechts, Voranmeldung erwünscht, https://www.kanuwanderer-badhersfeld.de/seite/637787/camping-dkv-kanu-station.html
- Hersfelder Kanuclub (km12,4) links, mit Zeltmöglichkeit, bitte mehrere Tage vorab anmelden, http://www.hersfelder-kanu-club.de/zu-gast-im-hkc/
- Wehr Bad Hersfeld (km 11,8) rechts, lange Umtragung bis (km 11,1)
- Wehr Mühle (km 2,4) links umtragen, Fischtreppe nicht nutzbar
- Ende Oberlauf (km0,0) und anschließend Beginn der amtlichen Kilometrierung, Zählung aufsteigend
- Beginn Unterlauf (km0,0), ab hier zahlreiche Uferbetretungsverbote (km7,8-9)(km19-20,3)(km22,9-23,8)(km76,1-77,1)(km85-86,6)(km91,3-92,4), bitte jeweils aktuelle Regelungen recherchieren und befolgen!
- Campingplatz Rotenburg (km11,3) rechts, https://campingplatz-rof.de/
- Wehr Rotenburg (km12,3) links über Rampe umtragen
- Wehr Neumorschen (km26,5) lilnks umtragen, Rastmöglichkeit
- Camping Malsfeld-Beiseförth (km33,3) rechts, https://camping-beisefoerth.de/
- Camping Melsungen (km39,1) links, http://www.campingplatz-melsungen.de/
- Wassersportverein Melsungen, (ca. km42, rechts), http://www.wvm-melsungen.de/, Übernachtungsmöglichkeiten nicht bekannt
- Wehr Melsungen (km42,3) rechts Selbstbedienungsschleuse,
- Camping Fuldaschleife (km58,0) rechts, https://www.fuldaschleife.de/
- Wehr Guxhagen (km61,3) rechts Selbstbedienungsschleuse
- Wehr Neue Mühle Kassel (km75,7) rechts umtragen, da links gesperrt
- Camping Kassel (km77,6), links Zeltwiese direkt am Ufer, sehr schöner Platz, meine persönliche Empfehlung, https://campingplatz-kassel.de/
- zahlreiche Vereine mit Zeltoptionen in Kassel (km78-81)
- Wehranlage Kassel (km81,3), Schleuse war 2024 noch gesperrt, Umtragung rechts ist einfach und gut ausgeschildert
- Staustufe Wahnhausen (km93,4) links Selbstbedienungsschleuse, rechts Umtragung
- Staustufe Wilhelmshausen (km101,5) rechts Bootsrutsche
- Staustufe Bonaforth (km105,3) rechts Bootsrutsche oder links Selbstbedienungsschleuse
- Mündner Kanuclub, (km107,7) links, sehr freundliche Leute, DKV Kanustation, telefonische Voranmeldung erwünscht, https://www.mkc-muenden.de/camping/
- Ende der geplanten Tour am Mündner Kanuclub, dort zusammenpacken und 2km zum Bahnhof laufen/radeln
- Bei Weiterfahrt im Kanu zur Weser:
- Wehr Hann. Münden, (km88,5) links umtragen, Bootswagen vorhanden
- Direkt im Anschluss folgt die Mündung in die Weser
- Die oben beschriebene Route enthält 180km Gesamtstrecke ab Fulda / 165km ab Hemmen / 120km ab Bad Hersfeld
- Rückreise bei Tourende in Hannoversch Münden
- Zugverbindung
- ab Hann. Münden Bahnhof über Kassel, Frankfurt bis nach Mannheim per Deutschlandticket möglich.
- Busverbindung
- Fernbus fährt nur ab Kassel, zwischen Hann. Münden und Kassel wird die Verbindung per Regionalbus oder Regionalzug stündlich bedient.
- Zugverbindung
- Kartenmaterial und Gewässerinfos
2026 Bikeraftingtour Hochrhein

Planungsunterlagen zur Reisevorbereitung:
Kurzbeschreibung:
- Wanderfahrt mit Boot und optional Fahrrad entlang des Rheins an den Ländergrenzen von Deutschland, Schweiz und Frankreich
- Reise in kleiner Gruppe
- Planung circa 20-30 km pro Tag
- Übernachtung in Zelten oder Hängematte
- Selbstverpflegung
- Anreise/Abreise mit Bus und Bahn
- Tour findet nicht bei Hochwasser oder Niedrigwasser statt
Detaillierte Planungsunterlagen:
1. Abschnitt: Hochrhein ab Bodensee bis Basel
- Anreise:
- Busverbindung
Flixbus fährt nach Singen, Schaffhausen oder Konstanz. Ab Singen weiter per Regionalbus zum Bodensee oder zum Rhein - Zugverbindung
Per Deutschlandticket mit der Schwarzwaldbahn bis Konstanz möglich. Alternativ nur bis Singen und dort mit dem Regionalbus weiter nach Wangen am Bodensee. Schöner Einstiegspunkt weil keine starken Winde von Bodensee mehr, noch keine starke Strömung, diese beginnt einen Ort weiter in Öhningen
- Busverbindung
- Mögliche Einstiegspunkte
- Konstanz, Wangen, Öhningen
- Alternativ auf Schweizer Seite z.B. Stein am Rhein, Mammern, Steckborn, Berlingen. Linksrheinisch sind S-Bahnhöfe vorhanden. Achtung bei Anreise per Fähre. Sehr teuer für Deutsche Verhältnisse, besonders wenn man kein Halbtax hat.
- Mögliche Ausstiegspunkte falls frühes Tourende notwendig
- Schaffhausen (km44,1), Ausstieg rechts, ca. 2km Fußweg bis zum Bahnhof
- Waldshut (km103,4), Ausstieg rechts bei Campingplatz, ca. 2km Fußweg bis zum Bahnhof
- Albbruck (km113,4)
- Bad Säckingen (km130,3)
- Rheinfelden (km149, 2)
- Basel (km164,5), Ausstieg rechts bei Kanuclub, ca. 1km Fußweg bis zum Bahnhof
- Übernachtungsoptionen, Einstiege, Ausstiege:
- Hinweis: Bitte jederzeit Naturschutz, Schifffahrt und Fähren beachten! DKV Karte und Flusswanderbuch sind hier wichtige Hilfsmittel zur Planung.
- Kreuzlingen (km -2,7)
- Camping Fischerhaus, http://camping-fischerhaus.ch/
- Kanuverein jedoch ohne Zeltwiese, http://www.kanu-kreuzlingen.ch/
- Konstanz (km1,2)
DKV-Bootshaus des Kanu-Club Konstanz, Zeltwiese vorhanden, bitte mit Voranmeldung, www.kanu-club-konstanz.de - Horn (ca. km12,5)
Öffentlicher Campingplatz Horn am rechten Ufer, sehr schön angelegter Platz, http://camping-horn.de/ - Steckborn (ca. km 16 links) Strandbad Steckborn mit Herberge & Campingplatz, http://www.strandbad-steckborn.ch/
- Wangen (ca. km18)
Städtischer Campingplatz mit Strandbad am rechten Ufer, wenige feste Plätze für Zelte, ab 18Uhr Übernachtung auf Liegewiese möglich
http://camping-wangen.de/ - Mammern (ca. km19)
Campingplatz Goldifuss, Öffentlicher Campingplatz am linken Ufer, viele Dauercamper, sehr gepflegter Platz,
https://www.guldifuss.ch/ - Wagenhausen (km26,9)
Camping Wagenhausen, Öffentlicher Campingplatz am linken Ufer, https://www.campingwagenhausen.ch/home - Büsingen/Döflingen (km 37,8)
Zeltplatz des Kanu Club Schaffhausen, Wiese ist nicht ganz leicht zu finden, Anmeldung vorab erwünscht, www.kcsh.ch - Feuerthalen (km42,9)
Freizeitanlage Rheinwiese, öffentlicher Campingplatz mit Strandbad, http://www.camping-schaffhausen.ch/, guter Ausgangspunkt für Rheinfallumtragung per Fahrrad oder zu Fuß mit S-Bahn. Dafür Ticket Feuerthalen-Neuhausen Rheinfall kaufen. 1x Umstieg in Schaffhausen Bahnhof. Strecke ist barrierefrei. Aufzüge sind groß genug für Eckla oder auch Fahrrad. - km 48,9 Einsetzstelle unterhalb Rheinfall
- km 50,2 Beginn Rückstau Kraftwerk
- km 54,6 rechts Umtragung
- km 57,3 links Umtragung
- km 59,0 links Umtragung
- km 59,2 starker Kraftwerkszufluss von links, Achtung Strömung
- km 63 Seilfähre
- Flaach (km66,8)
- TCS Campingplatz am linken Ufer, nicht vom Fluss aus beschildert, kleine Treppe vorhanden, oft mit viel Grün verwachsen, TCS Camping Flaach am Rhein – TCS Schweiz
- km 70,6 Fähre
- km 78,6 rechts Umtragung Kraftwerk
- Hohentengen hat drei städtische Campingplätze, sehr günstig, nicht wirklich auf dem neuesten Stand
- Herdern (km 80,2) rechtes Ufer, www.hohentengen.de
- Hohentengen (km 82) rechtes Ufer, www.hohentengen.de, Ausstiegsmöglichkeit für Kajakfahrer und Schlauchboote kurz nach dem Bach
- Lienheim, (km 87,5) rechtes Ufer, www.hohentengen.de
- km 90,0 links Umtragung Kraftwerk
- Zurzach (km93,7) linkes Ufer
- Camping und Caravaning Club, http://ccbz.ch/
- Bootshaus Kanuclub Zurzach, Übernachtungsmöglichkeit unbekannt, https://www.kanuclub-zurzach.ch/
- Küssaberg (km96,2)
Camping Hochrhein Kadelburg am rechten Ufer, http://camping-hochrhein.de/ - km 97,6 Ausstieg zur Besichtigung oder Umtragung der Koblenzer Laufen
- km 98,4-99,3 Koblenzer Laufen
- km 100,2 rechts Mündung Wutach
- km 100,8-101,3 Insel, rechten Arm fahren, dort im linken Drittel einfahren wegen Abwasserkanal rechts
- km 102,6 links Aaremündung
- Waldshut (km103,4) kurz nach Aaremündung,
Campingplatz am rechten Ufer, öffentlich, sehr für Wohnmobile optimiert, kleine Zeltwiese vorhanden, oft viel los weil auch Radreisende diesen Platz nutzen, https://www.rheincamping.de/
Achtung, es gibt keine Zeltmöglichkeit beim Kanuclub Waldshut! - km 109,0 Kraftwerk Umtragung Beschilderung folgen
- Luttingen (km116,7)
private Zeltmöglichkeit bei Landwirt in Luttingen, Ausstieg rechts, Fährstraße 5a, 79725 Laufenburg, Ansprechpartner Klaus Ebner, Telefonnummer +49 1522 4034604, what3words Adresse : aufwacht.eingehen.eingebunden - km 122,1 links Kraftwerk umtragen
- km 122,4 Schrägaufzug
- Murg (km125,2)
Naturzeltplatz bei Kanuverleih, Ausstieg rechts, https://www.hochrhein-kanu.de/ - km 129,3 links umtragen Kraftwerk Säckingen
- km 130,3 Holzbrücke, Durchfahrt erstes Jocj rechts, Schwallstrecke
- Bad Säckingen (km131,6)
Ruderclub Bad Säckingen, Ausstieg rechts, mit beschränkter Möglichkeit zum zelten, www.ruderclub-bad-saeckingen.de - Schwörstadt (km 140,6)
DKV Kanu Station, Ausstieg rechts, http://www.wsv-schwoerstadt.de/ - km 143,4 links umtragen Kraftwerk Ryburg-Schwörstadt
- km 146,8 links umtragen Kraftwerk Rheinfelden
- Kaiseraugst (km155,2)
Öffentlicher Campingplatz mit Schwimmbad, Ausstieg links, http://www.camping-kaiseraugst.ch/ - km 155,6 Staustufe Kaiseraugst, Umtragung links, am Besten mit Übernachtung an Campingplatz verbinden
- Basel: hier sind mir leider keine Campingmöglichkeiten bekannt, jedoch gibt es eine Jugendherberge in Basel, Ausstieg links bei Fährhalt St. Alban-Tal km165,4
- km 166,3 Hochseilfähre
- km 166,9 Hochseilfähre
- km 167,7 Hochseilfähre
- km 170,0 Ende Hochrhein
- Einkaufsoptionen:
- Konstanz: Alle gängigen Supermärkte
- Wangen: Abends Pizzawagen am Rathausplatz, ist sehr begehrt
- Feuerthalen: Coop 15min. zu Fuß von Campingplatz entfernt
- Eglisau: Migros
- Hohentengen: Aldi
- Küssaberg-Rheinheim: Aldi
- Zurzach: Migros
- Küssaberg-Kadelburg: Edeka, Rossmann, Lidl
- Waldshut: Kaufland, Lidl, Rewe, dm
- Albbruck: Penny
- Murg: Edeka, Penny,
- Bad Säckingen: Kaufland,
- Schwörstadt: Aldi
- Rheinfelden: Migros,
- Grenzach: Aldi
- Rückreise bei Tourende in Basel
- Busverbindung
Flixbus fährt ab Basel SBB mehrmals täglich Richtung Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt - Bahnverbindung
Gute Anbindung ab Basel Badischer Bahnhof, mindestens ein ICE pro Stunde Richtung Karlsruhe/Mannheim
Für Reisende mit Deutschlandticket fährt der RE7 stündlich Richtung Karlsruhe
- Busverbindung
- Kartenmaterial und Gewässerinfos
- Wasserwandern auf dem Hochrhein – Reiseführer auf Wikivoyage
- Gewässerkarten und Planer aus dem Jübermann Verlag
- DKV Führer, z.B. DKV-Gewässerführer Baden-Württemberg, 7. Auflage, Beschreibung des Hochrheins ab Seite 131
- Canua APP
2. Abschnitt: Oberrhein ab Basel bis Mainz
bisher ohne konkretes Datum geplant
- Anreise bei Tourbeginn in Basel:
- Zugverbindung
Gute Zuganbindung nach Basel Badischer Bahnhof, mindestens stündlich per ICE, sowie stündlich im Nahverkehr mit dem RE7 aus Karlsruhe. Ab Basel Bad ca. 1km Fußweg zum Rhein, Einsetzen bei Kanuclub/Strandbad - Busverbindung
Flixbus fährt mehrmals täglich aus Frankfurt, Mannheim, Karlsruhe nach Basel SBB. Von dort aus per Straßenbahn zum Rhein fahren und einsetzen.
- Zugverbindung
- Mögliche Einstiegspunkte:
- Basel, Bootshaus Rennpaddler (km164,5), Schwarzwaldbrücke, rechtes Ufer
- Basel, Kanu Club (km 166,9) , Johanniterbrücke, rechtes Ufer
- Mögliche Ausstiegspunkte unterwegs
- Bad Bellingen (km189,1) , Ausstieg rechte Seite bei Rampe Thermalbad, 1km Fußweg zum Bahnhof
- Neuenburg (km199,3), Ausstieg rechte Seite bei Aussichtsturm, 1,4km Fußweg zum Bahnhof
- Breisach (km224,5), Ausstieg rechte Seite bei Ruderverein oder Jugendherberge, 1km Fußweg zum Bahnhof
- Kehl (km293,7), Ausstieg rechte Seite bei DKV Bootshaus Kehler Paddlergilde, 350m Fußweg zum Bahnhof
- Maxau (km362), Ausstieg linke Seite bei Eisenbahnbrücke, Fußweg am linken Ufer 250 zu S-Bahn Haltestelle Maximiliansau Eisenbahnstraße
- Germersheim (km384), Ausstieg links an kleinem Hafenbecken, dort Rampe und Steg vorhanden, 5min bis zum Bahnhof
- Speyer (km400), Ausstieg links bei Kanuclub und Jugendherberge, Bushaltestelle vorhanden
- Mannheim (km424,1), Ausstieg rechte Seite bei KC Mannheim und Jugendherberge, 10min bis zum Bahnhof
- Worms (km442,2), Ausstieg links bei KC Worms, Bushaltestelle 5min entfernt
- Gernsheim (km461,7), Ausstieg rechts kurz vorm Fähranleger, kleine Rampe, danach Treppen, 15min bis zum Bahnhof
- Nierstein (km482), Ausstieg links, mehrere kleine Treppenaufgänge vorhanden, zwei Rampen im Stadtgebiet, 5min bis zum Bahnhof
- Mainz (km496,8), Ausstieg links bei Kanuverein, 15min zum Bahnhof
- Übernachtungsoptionen
- Leider habe ich bei den Basler Kanuclubs keine Übernachtungsmöglichkeiten gefunden . Der Campingplatz beim Wildwasserkanal Hüningen hat schließen müssen und wird neuer Wohnbebauung weichen.
- Weil am Rhein (km170) Hotels in Weil am Rhein sind günstig und liegen direkt am Rhein. Ausstieg unter der Brücke am Dreiländereck rechts, Betonrampe
- Village-Neuf (km173)
laut Canua gibt es Zeltmöglichkeit beim Yachtclub, Ausstiegs links, ich konnte dies jedoch bisher nicht verifizieren, https://basenautiquedes3frontieres.fr/ - km 176-178 Schwellen mit WW3 –> Umfahren mit Fahrrad bis min km 178
- km 179-183 kleinere Schwellen
- Kembs (183,5) links
Camping du Canal in Kembs, von der Wanderpaddlerstrecke am Oberrhein nur per Fahrrad zu erreichen, da am Schifffahrtskanal gelegen, http://www.camping-du-canal.fr/ - Bamlach (km188) – nur eingeschränkt empfohlen
Campingpark Lug ins Land, öffentlicher Campingplatz, Ausstieg rechts, Platz ist 1,5km entfernt vom Rhein,
http://www.camping-luginsland.de/ - Neuenburg-Steinenstadt, Ausstieg km193,5 rechts, dann radeln
Dreiländereck Ferienpark der Naturisten, https://www.dle-naturisten.de/ - Neuenburg (ca. km198) – nur eingeschränkt empfohlen,
Dreiländercamping Gugel, öffentlicher Campingplatz, Ausstieg rechts, Platz ist 1,5km entfernt vom Rhein,
http://www.camping-gugel.de/ - südlich von Breisach (km218,9)
DKV Bootshaus des KC Flinke Paddel, Ausstieg rechts, Zelten ist für DKV Mitglieder möglich, https://www.flinke-paddel.de/ - Breisach (km224,5)
Bootshaus Ruderverein Breisach, Zeltmöglichkeit auf Anfrage, https://breisacher-ruderverein.de/startseite/
Alternativ: Jugendherberge Breisach direkt nebenan, http://www.jugendherberge-breisach.de/ - km234,7 rechts Umtragung am Wehr Burkheim
- km 249,2 Umtragung
- Schoenau (249,2 links)
kurz vor einfahrt in Kanal links Camping Car Park Schoenau, https://www.schoenau.fr/Tourisme/Camping.html
–> wird gerade umgebaut und ist zum zelten erst wieder 2026 geöffnet. - km 251,5 Umtragung
- km 253,7 Umtragung
- km 256,6 Umtragung
- Rheinau (261,1 links)
mitten im Ort, nicht direkt am Rheinufer, besser per Fahrrad erreichbar
Campingplatz La Ferme des Tuileries, https://www.fermedestuileries.com/ - km 268,6 Umtragung Staustufe Gerstheim
- km270 rechts Umtragung
- Gerstheim (km270) – nur eingeschränkt empfohlen,
Camping Clicochic Au Clair Ruisseau, öffentlicher Platz, Bei km267,5 links in den Elsasskanal einfahren, dann links nach 1km die Treppen suchen. Dort ausbooten, Brücke über den kleinen Kanal nutzen und 2km zum Campingplatz laufen/radeln.
https://www.camping-clairruisseau.com/ - Kehl-Kronenhof (km 292)
öffentlicher Campingplatz Kehl, Ausstieg rechts, http://www.campingplatz-kehl.de/ - km 284,0 rechts umtragen, Staustufe Strasbourg
- km 290, 3 rechts umtragen, Staustufe Kehl
- Kehl (km293,7)
DKV Kanu-Station der Kehler Paddlergilde, Ausstieg rechts bei Abzweig Sportboothafen, www.kehler-paddlergil.de - km308,3 bis nach km310 Umtragung Schleuse Gambsheim
- Rheinmünster (km321,5) rechts Ausstieg,
3km radeln zum Campingplatz Freizeitcenter Oberrhein, https://www.fco.de/
Ausstieg auf Höhe Campingplatz evtl. auch möglich, dann Zugang über Waldwege?, ist vorab zu besichtigen - Hügelsheim (km332)
Zeltplatz am Bootshaus des Skiclub Baden-Baden, Kanuabteilung, Ausstieg rechts, www.skiclub-baden-baden.de
Der Platz ist gut gelegen kurz vor der letzten Schleuse in Iffezheim
Hier aussteigen für Umtragung der Schleuse - Seltz (km340,4)
öffentlicher Campingplatz, Camping Les Bords du Rhin, Ausstieg links, http://www.campings-seltz.fr/ - Munchhausen (km 344)
öffentlicher Campingplatz, Camping Communal au Rhin et à la Sauer, 2 Rue de l’Étang, 67470 Munchhausen, Frankreich,
Ausstieg links direkt nach Sauermündung in den Rhein, letzter Französischer Campingplatz am Rhein - Wörth (km363,8)
DKV Bootshaus mit Zeltplatz, links in den Winterhafen einfahren, dann zum RKC Wörth, http://www.rkcw.de/ - Philippsburg (km 389,2)
DKV Kanustation, Ausstieg rechts, bei Einfahrt Philippsburger Altrhein, https://www.skcphilippsburg.de/unser-club - Speyer (km400)
DKV Kanustation, Ausstieg links, mit Treppe direkt vor der Brücke, Bootshaus ist hinter Fahrrad- und Gehweg, Achtung beim Boote tragen Kollisionsgefahr mit Radlern, https://kanu-club-speyer.com/ - Ludwigshafen (km 418,3)
DKV Kanustation, Ausstieg links, mit Treppe, https://pgluhafen.de/kontakt/ - Worms (km442,2), Ausstieg links, schmale Rampe, http://www.kvworms.de
- Gernsheim (km461,3),
Bootshaus mit Zeltplatz, Ausstieg rechts, kein Trinkwasser, nur Brunnenwasser vorhanden, http://www.kanusport-gernsheim.eu/ - Guntersblum (472,4)
DKV Kanustation, Ausstieg links, Rampe, http://www.wassersportfreunde-guntersblum.de/ - Mainz-Mombach (km503,8)
DKV Kanustation, Ausstieg links, http://www.ksg-mombach.de
- Einkaufsoptionen
- Hüningen: Super U
- Weil am Rhein: Aldi, Lidl
- Bad Bellingen: Rewe
- Chalampé: Intermarché sehr nah bei Rheinbrücke
- Breisach: Edeka
- Gerstheim: Carrefour express
- Kehl: dm, Lidl, Aldi
- Maxau: Marktkauf, Lidl nah bei Rheinbrücke
- Rückreise nach Tourende:
- Bahnverbindung
Ab S-Bahn Haltestelle Maximiliansau Eisenbahnstraße Verbindungen im Halbstunden- bis Stundentakt nach Karlsruhe oder nach Wörth und Germersheim.
Flixtrain fährt ab Karlsruhe zahlreiche deutsche Städte an. - Busverbindung
ÖPNV nach Karlsruhe nutzen. Ab Karlsruhe HBF fährt Flixbus in viele Städte.
- Bahnverbindung
- Das wichtigste zum Schluss: Kartenmaterial und Gewässerinfos
- Wasserwandern auf dem Hochrhein – Reiseführer auf Wikivoyage
- Gewässerkarten und Planer aus dem Jübermann Verlag
- DKV Führer, z.B. DKV-Gewässerführer Baden-Württemberg, 7. Auflage, Beschreibung des Oberrheins ab Seite 141
- Canua APP
2025 Moldau und Elbe
Von Prag nach Dresden – eine besondere Gemeinschaftsfahrt
Wer eine Kanutour in Tschechien plant, stellt sich malerische Flusslandschaften, historische Städte und laue Abende am Ufer vor. So ähnlich hatten wir uns auch unsere zweiwöchige Gepäckfahrt mit sieben Erwachsenen auf Moldau (Vltava) und Elbe (Labe) im Mai 2025 ausgemalt – eine offizielle Gemeinschaftsfahrt des DKV, organisiert durch die Paddler-Gilde Ludwigshafen. Doch das Wetter machte uns einen nassen Strich durch die Rechnung. Statt Frühlingssonne begleiteten uns Kälte, Regen und Wind. Die Herausforderung war groß – der Zusammenhalt aber größer.
Prag als Auftakt – Stadt, Boote und Basislager
Unsere Gruppe bestand aus vier Frauen und drei Männern, verteilt auf fünf Festkajaks und zwei Packrafts. Einige der Teilnehmenden kannten sich vorher noch nicht. Die Anreise erfolgte mit vier PKW aus allen Teilen Deutschlands – für eine Gepäckfahrt mit Zelten, Ausrüstung und sieben Teilnehmenden eine pragmatische Lösung. Ausgangspunkt war der Campingplatz von H.G. Sports an der Wildwasserstrecke in Prag-Troja, am Vltava km 45,7. Ein idealer Ort: gut gelegen, paddelfreundlich – und mit direktem Anschluss an die Sehenswürdigkeiten der tschechischen Hauptstadt.
Wir nutzten die ersten Tage zum Erkunden: vom „kleinen Eiffelturm“ auf dem Petřín über die Prager Burg bis zur Karlsbrücke und dem jüdischen Viertel – Prag zeigte sich von seiner besten Seite. Parallel organisierten wir die Logistik: Ein ganzer Tag war für den Autotransfer zum Zielort Dresden reserviert, damit am Ende der Tour alle Fahrzeuge vor Ort bereitstanden.
Von Troja bis Mělník
Die erste Paddel-Etappe startete direkt vom Wildwasserkanal Prag-Troja – von dort ging es rund 27 Kilometer flussabwärts nach Veltrusy. Auch dort befindet sich ein kleiner Wildwasserkanal mit ansässigem Kanuverein, bei dem wir freundlich aufgenommen wurden.
Tags darauf paddelten wir weiter nach Mělník, wo die Vltava in die Labe mündet. Bei Vltava-Flusskilometer 10 zwang uns eine kurze Umtragestelle zum Landgang. Kaum ausgestiegen, ergoss sich über uns ein kräftiger Regenschauer – wir nutzten die Gelegenheit zur Mittagspause, bevor wir mit nasser, aber gelöster Stimmung die Boote in den nicht kanalisierten Teil der Vltava umsetzten und erstmals auch etwas Strömung genießen konnten.
Die Mündung selbst war ein eindrucksvoller Moment: Direkt vor uns bog ein talfahrendes Frachtschiff von der Elbe in den Vltava-Kanal ein – unser erster Schiffskontakt der Tour.
In Mělník gibt es keine offiziellen Campingplätze. Ein Tipp vom dortigen Ruderverein führte uns zur Plattform campu.eu, über die wir eine einfache, aber zweckmäßige Zeltwiese im ehemaligen Yachthafen fanden. Eine alte Toilette, keine Dusche – aber eine überdachte Hütte mit Sitzecke bot Schutz vor Regen, Gemütlichkeit und einen Platz zum Frühstücken. Der Ort wurde schnell zu einem kleinen Highlight – unperfekt, aber herzlich.
Gegenwind, Kälte und ein neuer Plan
Die folgende Etappe sollte uns von Mělník nach Roudnice bringen – rund 26 Kilometer auf der Elbe. Doch schon nach wenigen Kilometern frischte der Wind auf, Regen setzte ein, die Temperaturen fielen. Paddeln wurde zur Belastung. Gegen Mittag erreichten wir völlig durchgefroren die Stadt Štětí, bei km 823. Dort baten wir im Ruderzentrum spontan um Unterschlupf – und wurden herzlich aufgenommen: heißer Tee, Kaffee, ein warmer Raum und freundliche Worte halfen nicht nur körperlich, sondern auch mental.
Uns war klar: Die Tagesetappe muss abgebrochen werden. Wir telefonierten mit einem nahegelegenen Angler-Campingplatz – der Betreiber zögerte nicht lange, und kurz darauf konnten wir unsere Zelte auf seiner Wiese aufbauen. Eine heiße Dusche und ein gutes tschechisches Abendessen im nahegelegenen Restaurant Restaurace na Koreji in Hněvice ließen die Kälte des Tages langsam vergehen. Am nächsten Morgen dann die nächste Überraschung: Frost. Unsere Zelte waren überfroren. Der Tagesstart verzögerte sich entsprechend. Die Entscheidung fiel schnell: Wir paddeln nur bis Roudnice an km 810, eine kurze Etappe, um wieder Tritt zu fassen. Dort konnten wir wieder unsere Zelte an einem Wildwasserkanal aufschlagen und hatten noch genügend Zeit, um uns die Stadt anzuschauen, Proviant einzukaufen und abends gemeinsam Essen zu gehen.
Treboutice, Brná und ein erster Abschied
Nach der Übernachtung in Roudnice führte uns die nächste Etappe bis nach Třeboutice bei Kilometer 796,4. Dort fanden wir bei Wake & Fun eine überraschend gut ausgestattete Station mit Biergarten, gepflegten Sanitäranlagen und einer großzügigen Zeltwiese. Einziger Wermutstropfen: Die Eisenbahnlinie verläuft unmittelbar neben dem Gelände – der Schlaf kam hier in kurzen Etappen zwischen durchfahrenden Zügen.
Tags darauf paddelten wir eine längere Strecke bis nach Brná bei Kilometer 771. Der Radler-Campingplatz dort bot alles, was wir nach einem langen Tag brauchten: eine solide Infrastruktur, Verpflegung vor Ort – und eine freundliche Atmosphäre. Für den nächsten Tag war jedoch erneut schlechtes Wetter gemeldet. Wir entschieden uns daher für einen Pausetag. Einige nutzten die Gelegenheit, mit dem Bus ins nahegelegene Ústí nad Labem zu fahren und sich dort die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen oder Lebensmittel für die kommenden Tage zu besorgen.
In Brná trennten sich aber auch unsere Wege erstmals. Zwei Teilnehmende entschieden sich, die Fahrt zu beenden. Sie holten ihre PKWs aus Dresden zurück, verluden die Boote und verabschiedeten sich. Die Gruppe war auf fünf Paddlerinnen und Paddler geschrumpft, die sich entschlossen, die Tour gemeinsam fortzusetzen.
Letzte Etappe bis Děčín – und eine Entscheidung
Am folgenden Tag brachen wir auf zur längsten Tagesetappe der Tour: rund 30 Kilometer bis nach Děčín zum dortigen Campingplatz an km 741,3. Das Wetter hielt sich besser als angekündigt, aber die Aussicht für die kommenden Tage war wenig verheißungsvoll: Dauerregen, starke Böen, Gewitterwarnungen. Bei einem weiteren Pausetag in Děčín und nach kurzem Austausch beschlossen wir einstimmig, nicht weiter zu paddeln, sondern die Tour gemeinsam mit ein paar schönen Tagen in Dresden zu beenden.
Die verbleibenden Autos wurden nach Děčín geholt, und mit Sack und Pack traten wir die letzte Etappe – diesmal auf vier Rädern – nach Dresden an. Dort verbrachten wir gemeinsam noch zwei schöne Tage: Stadtbummel, gemeinsames Essen, gemütlicher Abschluss in einer warmen, trockenen Umgebung. Am 31. Mai war es dann so weit: Abschied. Die beiden Packrafter traten die Heimreise mit dem Zug an, die verbliebenen drei Teilnehmer*innen fuhren in zwei PKW zurück in ihre jeweilige Heimat.
Schleusen, Sprache und smarte Vorbereitung
Entlang unserer Strecke lagen insgesamt neun Schleusen – ein Thema, das auf Gepäckfahrten oft mit Unsicherheit verbunden ist. Dank etwas Vorbereitung war das für uns jedoch kein Problem. Ich hatte vor der Tour einen Tschechisch-Kurs an der Volkshochschule besucht, um mich im Alltag verständigen zu können. Diese Sprachkenntnisse erwiesen sich unterwegs als echter Türöffner – beim Einkauf, auf den Campingplätzen und insbesondere an den Schleusen.
Ein kurzer Anruf beim Schleusenwärter, die Erklärung, dass wir eine Kanugruppe seien und wann wir ankommen würden – schon wurde für uns geöffnet. Die Telefonnummern der Schleusen habe ich anschließend in der Canua-App eingepflegt, zusammen mit Infos zu geeigneten Übernachtungsplätzen, guten Ein- und Ausstiegsstellen, damit es zukünftige Wanderpaddler einfacher haben, wenn sie ihre Touren entlang Vltava und Labe planen.
Fazit
Paddeln auf Vltava und Labe heißt, Europa aus der Wasserperspektive zu entdecken. Städte, Landschaften, Menschen, Sprache und Wetter – alles verändert sich, alles bewegt sich. Unsere Tour hat uns gezeigt, dass Abenteuer dort beginnen, wo Vorbereitung, Offenheit und Spontanität zusammenkommen.







2025 Mittelrhein
Mittelrheintour Tag 1: Von Mainz nach Hattenheim
Mit dem Deutschlandticket ging’s klimafreundlich nach Mainz – unser Startpunkt für vier Tage auf dem Mittelrhein. Beim Kanuverein wurden die Packrafts aufgeblasen, das Equipment verstaut – Detlefs Faltrad war natürlich auch wieder dabei – und los ging’s aufs Wasser!
Sonnenschein, volle Uferpromenaden, Wanderer, Radfahrer und überall Maifeste – Frühling in Hochform. Auf dem Rhein dagegen waren wir zwar fast allein unter Paddlern, aber ganz sicher nicht allein: Ausflugsschiffe, Sportboote, Jetskis – der Fluss war voller Leben und Wellen.
In Eltville haben wir uns beim Frühlingsfest eine wohlverdiente Pause gegönnt: Apfelwein, Quiche und ein sündhaft gutes Éclair vom französischen Stand. Besser geht’s kaum!
Abends dann Ankunft in Hattenheim. Naturidylle an der Ausstiegsrampe – weniger idyllisch der Campingplatz: teuer, mäßig ausgestattet. Zum Abendessen ging’s ins griechisch angehauchte Restaurant im Ort – lecker, aber preislich auch eher gehobenes Mittelrheinniveau.
Zelt aufgebaut, müde ins Isomattenbett gefallen – und gespannt, was der nächste Tag bringt.
Mittelrheintour Tag 2: Durchs Binger Loch nach Oberwesel
Nach dem Frühstück ging’s direkt zurück auf den Rhein – alles wieder im Boot verstaut, die Sonne über dem Wasser, wir bereit für die anspruchsvollste Etappe der Tour.
Das Binger Loch – berüchtigt unter Paddler:innen: starke Strömung, tückische Querwellen, enger Raum, den man sich mit großen Frachtschiffen teilen muss. Dank der Infos aus dem DKV-Flusswanderbuch und dem Jübermann-Atlas haben wir die Passage gut gemeistert. Aber: Das ist kein Stück für Anfänger – Adrenalin pur!
Zur Belohnung gab’s Müsliriegel-Pause an einem idyllischen Strand hinter dem schwierigen Abschnitt – Füße im Wasser, Blick in die Weinberge, einfach durchatmen.
Am Abend dann Ankunft am Campingplatz Oberwesel und was für ein Kontrast zum Vortag: super freundlich, gepflegt, günstig, mit Imbiss (sogar vegan!) und richtig guten Duschen.
Essen: selbst gekocht mit Zutaten vom Rewe. Stimmung: eigentlich super – nur hat mich eine Migräne früher ins Zelt geschickt. Zum Glück halfen meine Medikamente schnell, und am nächsten Morgen war ich wieder fit.
Hier geht’s zum Youtube-Video: Mittelrheintour Tag1&2
Mittelrheintour Tag 3: Die Loreley und der Weg nach Kamp-Bornhofen
Nach dem Frühstück ging’s heute wieder los – der Rhein hat uns heute das nächste Highlight präsentiert: die Loreley.
Dank der Tipps aus dem DKV-Flusswanderbuch und dem Jübermann-Atlas waren wir gut vorbereitet für die Passage durch den berühmten Abschnitt. Direkt vor uns startete eine Gruppe Kajakfahrer – mit ihren schnellen Festrumpfkajaks verschwanden sie schnell aus unserem Blickfeld. Wir hatten mehr Zeit, die steilen Felsen, die Weinberge und die beeindruckenden Türme und Figuren entlang des Ufers zu bewundern. Einfach atemberaubend!
Nach der Loreley dann eine kurze Verschnaufpause, bevor die Strömung uns mit flotter Geschwindigkeit weitertrieb. Der Regen kam hin und wieder, aber das hielt uns nicht auf.
In Kamp-Bornhofen dann eine Mittagspause beim Vietnamesen – wir haben uns ordentlich gestärkt. Als wir wieder lospaddelten, erwischte uns leider ein weiterer Regenschauer, aber wir kämpften uns tapfer weiter!
Schließlich kamen wir etwas angespannt und erschöpft im Campingpark Sonneneck an. Das Zelt war schnell aufgebaut, und wir flüchteten gerade noch rechtzeitig ins Trockene, als der Regen und der Wind losbrachen. Nach einer halben Stunde war es wieder ruhig.
Am Abend wollten wir Pizza essen im Campingplatzrestaurant– ein sehr beliebtes Ziel an diesem Abend. Die Pizza war großartig, aber der Service hatte bei der großen Gästezahl noch ein wenig Nachholbedarf. Trotzdem: Lecker war’s!
Mittelrheintour Tag 4: Der letzte Abschnitt und der Heimweg
Nach dem Frühstück ging’s für uns heute noch einmal los – eine kurze Etappe bis nach Oberlahnstein, wo wir einen für uns perfekt passenden Ausstiegspunkt in Bahnhofsnähe fanden. Alles noch einmal in die Boote gepackt, und ab ging’s aufs Wasser – unser letzter Paddeltag.
Entlang der Strecke gab’s nochmal ein paar Felsen und Kiesbänke, auf die wir achten mussten. Und der letzte Kilometer hatte es dann noch in sich: Gegenwind, kälter werdende Temperaturen, und wir mussten noch einmal richtig unsere Paddelkräfte mobilisieren, um voranzukommen.
Endlich am Ausstiegspunkt Oberlahnstein angekommen, hieß es: Boote und Campingausrüstung verpacken. Detlef hat sein Gepäck auf sein Faltrad gepackt, wir haben die Rucksäcke und den Eckla Beach-Trolley vollgeladen – alles war bereit für den Heimweg.
Die Bahnfahrt war leider zum kotzen – aber was soll’s, das darf uns nicht von einem großartigen langen Paddelwochenende abhalten!
Und weil nach der Fahrt auch vor der Fahrt ist… bleibt gespannt, welche große Paddelreise als nächstes auf uns wartet!
Hier geht’s zum Youtube-Video: Mittelrheintour Tag3&4







2024 Weser
Unsere Wanderfahrt entlang der Weser begann in Hannoversch Münden, wo die Flüsse Werra und Fulda zusammenfließen, um die Weser zu bilden. Zu dritt starteten wir am Mündner Kanuclub unsere zehntägige Tour, die uns bis nach Rinteln führte. Die Strecke war ideal für Anfänger, da sie nur eine einzige Umtragung erforderte und da die angenehme Strömung das Paddeln erleichterte.
Ein besonderes Highlight war für einige von uns die allererste Schleusung mit dem Kanu in Hannoversch Münden, eine spannende Erfahrung, die unser Abenteuer bereicherte. Übernachtet haben wir meist bei Kanuvereinen und Ruderclubs, seltener auf öffentlichen Campingplätzen, was uns die Möglichkeit gab, andere Paddler zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.
Unterwegs genossen wir die beeindruckende Landschaft des Weserberglands mit seinen weiten Tälern und historischen Städten wie Höxter, Holzminden und Hameln. Trotz wechselhaften Wetters ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und erfreuten uns an der Natur und der Ruhe auf dem Wasser. An insgesamt acht Paddeltagen haben wir so mühelos 148km zurückgelegt.
Die Weser bot uns eine gut ausgebaute Kanuinfrastruktur mit zahlreichen Ein- und Ausstiegsstellen sowie Rastplätzen und Restaurants direkt am Ufer, was die Organisation unserer Etappen erleichtert hat. Insgesamt war es eine unvergessliche Reise voller Entspannung und Naturerlebnisse.
Unsere An– und Abreise konnten wir auf dieser Reise klimaschonend per ÖPNV durchführen, da alle Teilnehmenden in Besitz eines Deutschlandtickets waren und mit relativ kleinem Gepäck unterwegs waren.













2024 Elbe
Youtube-Videos zu dieser Reise findet ihr hier:
Teil 1
Teil 2
Packraftreise Tschechische Elbe – Anreisetag:
Endlich können wir aufbrechen zur ersten großen Paddelreise in diesem Jahr. Unsere Wanderfahrt führt uns nach Tschechien an die Elbe. Aber erstmal müssen wir ankommen. Die Anreise per Bahn und mit Gepäck dauert insgesamt 12 Stunden, denn ich habe Tickets mit besonders langer Umsteigezeit gebucht, damit wir genug Zeit haben, um das Gepäck einladen und ausladenden zu können.
Übrigens kann man bei der Tschechischen Bahn extra Tickets für sperriges Gepäck kaufen. Bei der Deutschen Bahn muss man einfach auf das Wohlwollen der Zugbegleiter hoffen, um mit großem Gepäck mitgenommen zu werden. Zum Glück hatten wir keinerlei Probleme unterwegs und konnten unsere Trolleys immer gut verstauen.
Von Mannheim aus ging es per ICE nach München, dort stiegen wir um in einen RE nach Prag. Dieser Zug war dann extrem voll, sodass die Bahn Ersatzbusse ab Schwandorf organisiert hat. In einem dieser Busse sind wir dann ohne Zwischenstopp nach Prag mitgefahren. In Prag hatten wir dann wieder genug Zeit für den Umstieg in den RE zu unserem Tagesziel in Nymburk.
Für die erste Nacht habe ich uns dort eine Pension gebucht, damit wir eine entspannte erste Nacht haben.
Packraftreise Tschechische Elbe – Tag01:
Morgens nach dem Frühstück sind wir mit unserem Gepäck den kurzen Weg zur Elbe (Labe) in Nymburk gelaufen, haben die Boote gepackt und eingesetzt am km896. Für diesen ersten Tag habe ich nur eine kurze Etappe von ca. 14km geplant bis zum nächsten Campingplatz am See Ostra. Diese Planung hat sich als sehr gut erwiesen, denn die Elbe hat hier kaum Strömung und wir mussten erstmal ausprobieren, wie wir die Umtragungen an den Wehren mit unserem ganzen Gepäck meistern können.
Am frühen Nachmittag hat dann starker Regen eingesetzt kurz bevor wir unser Tagesziel erreicht haben. Deshalb mussten wir nochmal Pause machen und haben uns untergestellt, bis der Regen vorbei war. Anschließend sind wir weitergezogen zum Campingplatz Ostra und haben dort aufgebaut. Die Leute dort haben uns freundlich begrüßt. Da die junge Frau an der Rezeption etwas englisch konnte, haben wir uns gut verständigen können. Abends haben wir am Imbiss des Campingplatz Essen können und leckeres Bier gab es dort natürlich auch.
Packraftreise Tschechische Elbe – Tag02:
Es hat heute geregnet, geregnet und später noch geregnet. Aus diesem Grund haben wir direkt mal einen Pausetag eingeschoben und diesen auf dem Campingplatz Ostra und im nahegelegenen Dorf verbracht. Abends haben wir den Biergarten neben dem Campingplatz ausprobiert, da gab es auch leckere lokale Küche und natürlich auch wieder sehr gutes Bier. Trotzdem hoffen wir, dass wir morgen weiter paddeln können und auch, dass die Elbe kein Hochwasser führen wird. Noch sieht es gut aus, der Pegel ist nur leicht erhöht.
Den heutigen Regentag haben die Campingplatzinhaber übrigens genutzt, um attraktiver für Fahrradtouristen zu werden. Es wurde eine Servicestation für Fahrräder aufgebaut. Mit Steckdosen und Werkzeug. Also liebe Elberadler, kommt zum Kemp Ostra!
Packraftreise Tschechische Elbe – Tag03:
Juhu, der meiste Regen ist vorbei und wir können weiter paddeln. Der Pegel der Elbe ist leicht erhöht, aber gut. Da die Elbe hier durch zahlreiche Staustufen geregelt wird, fällt die größere Wassermenge gar nicht auf.
Mittags konnten wir Pause machen an einem kleinen Yachthafen. Dort konnten wir es uns etwas stärken für die nächsten Kilometer. Am Nachmittag kamen dann doch noch kurze Gewitter, sodass wir zweimal spontan ausbooten mussten.
Unsere geplante Tagesetappe haben wir deshalb etwas verkürzt und in Brandýs nad Labem übernachtet. Zum Abendessen haben wir zum ersten Mal selbst gekocht. Es gab Gemüsepfanne mit Linsen und Currypaste.
Packraftreise Tschechische Elbe – Tag04:
Wir hatten heute wieder einen guten Paddeltag. Gestartet sind wir in Brandys nad Labem. In der Stadt gab es auch die erste Umtragung zu bewältigen. Wir mussten sogar durch ein kleines Wäldchen laufen mit den Booten und auch eine Straße queren. Das mit dem Fußgängerüberweg nehmen die Tschechen nicht so ernst, sie haben erst angehalten als wir die Straße mit den Booten blockiert hatten. Aber egal, Hauptsache die Umtragung ist geschafft.
Später gab es dann nochmal eine Umtragung bei Kostelec nad Labem. Die Canua App sagte da nur man könne sowohl links als auch rechts Umtragen. Wir haben uns für die Rechte Seite entschieden, müssten kurz mit einem Angler diskutieren, der erst dachte wir wollen ihm seinen gerade gefundenen Angelplatz streitig machen. Als wir ihm sagten, dass wir nur aussteigen und weggehen wollen, hat er dann sogar gefragt ob er was tragen helfen soll. Voll lieb!
Nach dieser Umtragung ging es weiter in Richtung Neratovice. Wir haben die ersten Ruderer vom dortigen Verein auf dem Wasser gesehen und einen von ihnen gefragt, ob man bei ihnen auf dem Vereinsgelände zelten darf. Er sagte nein und wir haben uns etwas gewundert, dass er so gar nichts über Wanderfahrten wusste.
Als wir dann am Ruderverein und damit auch an der Umtragung Neratovice angekommen sind, haben wir entschieden, nochmal mit den Vereinsmitgliedern zu sprechen.
Als ich auf der Wiese zwei ältere Männer angesprochen habe, fragte der eine schon „Ihr wollt übernachten?“. „Ja sehr gerne, für eine Nacht mit Zelt“ sagte ich. Er war einverstanden – und hat extra Rasen für uns gemäht.
Abends hat uns noch ein Vereinsmitglied erzählt, dass sie früher oft Wanderfahrten unternommen haben, sogar regelmäßig bis nach Brandenburg. Zwanzig Jahre lang gab es wohl eine Freundschaft mit einem Verein dort. Aber irgendwann ist diese Freundschaft leider zerbrochen. Na jedenfalls haben die Mitglieder des Rudervereins Neratovice sich riesig gefreut, dass wir heute wieder Wanderfahrten auf der Elbe unternehmen.
Packraftreise Tschechische Elbe – Tag05:
Nach einer wunderbaren Nacht am Ruderverein haben wir heute morgen noch kurz die Boote geputzt und sind dann weitergezogen. Wie gestern schon erwähnt ist der Ruderverein direkt an der Umtragung von Neratovice, sodass für uns die Tagesetappe mit dem Einsetzen nach der Umtragung begonnen hat.
Das Wetter war gut heute, richtig sonnig und so hatten wir beim paddeln richtig Spaß. Nach ein paar Kilometern kam die Umtragung beim Wehr Obristvi. Dort waren einige Arbeiter auf dem Gelände tätig und so fragten wir ob wir durch das Gelände umtragen dürfen. Der Schleusenwärter hat uns angeboten, er würde uns auch gerne schleusen, aber wir lehnten dankend ab und wollten lieber kurz Umtragen statt lange Zeit in der Schleuse zu verbringen.
Als nächstes ging es weiter nach Melnik. Die Stadt ist sehr schön mit Ihrem Schloss. Für uns war aber die Hauptattraktion der Zufluss der Moldau. Ich habe mich noch in der Canua App informiert, ob man beim Zusammenfluss etwas beachten muss, aber es gab keine Empfehlung dazu. Am Zufluss angekommen haben wir dann gesehen, dass die Moldau mit sehr viel Wasser und starker Strömung daherkommt. Für mich war es sehr schwer, durch das Kehrwasser zu manövrieren, ich habe eine Kenterung nur knapp vermeiden können.
Kurz nach Melnik haben wir dann erstmal Mittagspause gemacht. Anschließend ging es weiter in flotter Strömung. An der nächsten Umtragung haben wir Pause an einem Biergarten gemacht. Doch mir ging es nicht besonders gut. Lag es am Essen oder an der fast Kenterung?
Packraftreise Tschechische Elbe – Tage 06 bis 10:
Im letzten Beitrag hatte ich schon geschrieben, dass es mir nach der Mittagspause nicht gut ging. Als wir abends in Steti angelandet sind bei der Labe Arena, einem Ruderleistungszentrum, fühlte ich mich sehr schwach. Andre hat den Zeltaufbau übernommen. In der folgenden Nacht ging es ihm aber auch schlecht. Wir hatten uns wohl eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Am folgenden Morgen wussten wir, dass wir die Tour unterbrechen müssen. Wir haben alles zusammen gepackt und sind zu Fuß in eine Pension gegangen, siehe zweites Foto. Dort haben wir uns erstmal auskuriert.
Später sind wir mit dem Zug weiter gefahren, um an der Deutschen Grenze unsere Mitpaddler zu treffen für die nächste Tour entlang der Deutschen Elbe.










